Sagenhafte Wanderungen

Kennen Sie in Ihrer Umgebung einen Teufelsstein, einen Hexentanzplatz oder ein Drachenloch? Unheimliche  Burgruinen, geheimnisvolle Höhleneingänge, verwunschene Findlinge und Berge mit merkwürdigen Namen finden  sich vor unserer Haustür. Wenn die Herbstnebel über die Landschaft kriechen oder ein Kauz in der Abenddämmerung ruft, erwachen an diesen mysteriösen Plätzen die überlieferten Sagen aus vergangenen Zeitaltern zu neuem Leben. 

Tauchen Sie in die reiche Sagentradition unseres Landes ein: Im entspannenden Rhythmus der eigenen Schritte lässt sich dem Zauber sagenumrankter Orte besonders wirkungsvoll nachspüren – Sie können dabei für eine Weile den Alltag hinter sich lassen und in eine magische Wirklichkeit jenseits des Gewohnten hineinsinken.  

Passend zu den Wandervorschlägen aus der Broschüre «Sagenhafte Wanderungen» finden Sie hier die vollständigen Sagentexte zum Download. 



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Die armen Seelen im Gletscher

Der Aletschgletscher galt in früheren Zeiten als Aufenthaltsort der Verstorbenen. All jene, die zu Lebzeiten Untaten begangen hatten, mussten nach dem Tod im Gletschereis ihre Zeit absitzen. Der Volksmund nannte diese Büsser in Firn und Eis die «armen Seelen». 

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Das Echo vom Lauiberg

Die Bewohner des Ybrig und des Klöntales erzählen sich von jeher, dass der Lauiberg an diesem Bergwasser ein dreifaches Echo zurückwerfe. Alle hundert Jahre einmal würde sich das Echo demjenigen zeigen, der es laut anrufe.

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Die Feekönigin und der Hirte

Wer kennt heute noch die Leidensgeschichte des Hirtenburschen Erni, dessen Liebe zur Königin der Feen ihn einst wundersame Abenteuer erleben liess?

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Der Schatz im Hoch Rialt

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit siedelten auf dem gut geschützten Plateau Menschen. Stätten von sakraler und weltlicher Macht, mit denen sie durch die Jahrtausende immer wieder in Beziehung standen, sind Schauplätze sagenhafter Überlieferungen.

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Die versteinerte Maibraut

In einer steilen Waldflanke nördlich der Hochebene von Bourrignon ist von weithin eine hochragende Felsengestalt zu erkennen. Die Sage erzählt, wie in heidnischer Vorzeit eine hochmütige Jungfrau zu dieser Felssäule erstarrte.

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Die weisse Frau vom Milchgubel

Von den geheimnisvollen Venedigern erzählte der Volksmund früher. Eingeweiht in okkulte Künste sei dieses fahrende Volk gewesen. Manch einer erlebte Begegnungen mit diesen umtriebigen Gesellen, die er seiner Lebtag nicht mehr vergass.

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Die weisse Gämse

Von jeher hielten sich die Jäger an abgeschiedenen Plätzen im Gebirge auf. Wer dabei das Mass nicht wahrte und die Achtung vor dem Lebendigen verlor, erfuhr die Strenge eines Gesetzes, das nicht von Menschen gemacht ist.

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Die Zähne der Alten

Im Hinterland von Lugano trieb einst eine garstige Wetterhexe ihr Unwesen. Mit entfesselten Naturgewalten suchte sie die Bewohner der Waldhügel heim. Nur noch die Hasenkönigin bot dem Zauberweib Paroli.

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Die Zwergentaufe unter dem Berg

Die Härdlütli erschienen den Menschen immer wieder in hilfreicher Absicht. Später hätten sich die Talbewohner aber mit ihnen zerworfen, und daraufhin sei der Flecken Wil durch ein Erdbeben gänzlich vom Angesicht dieses Landstriches getilgt worden.

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Der Ritter von La Sarraz

Im fruchtbaren Hügelland zwischen Jurabogen und Genfersee erhebt sich die Burg La Sarraz. Im mächtigen Donjon von La Sarraz gebot einst ein junger und kühner Ritter, dessen Edelmut und stattliche Erscheinung weithin in aller Munde waren.

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Hexenfest auf der Seefeldalp

Im Tal von Habkern lebten vor Zeiten drei wunderliche Jungfern in einer abgeschiedenen Waldhütte. Niemand wusste, was sie in ihrer Einsamkeit trieben. Die Talbewohner munkelten hinter vorgehaltener Hand allerhand Unerhörtes... 

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Der Erzähler

Andreas Sommer beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Sagen. Auf verschiedenen Reisen nach Afrika hat er an den Lagerfeuern der Tuareg-Nomaden die Kunst des Erzählens entdeckt. Heute organisiert er Sagenwanderungen und erzählt Geschichten an verschiedenen Veranstaltungen. Für die Broschüre «Sagenhafte Wanderungen» hat er die überlieferten Sagentexte neu niedergeschrieben und einige davon als Erzähler in einem Video verfilmt. Andreas hat bereits mehrere Bücher zum Thema verfasst.

www.animahelvetia.ch

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