Gewinner Prix Rando 2018

Kategorie Hauptpreis

Charles Kuonen Hängebrücke

Der Europaweg zwischen Grächen und Zermatt gilt als eine der schönsten 2-Tageswanderungen in den Alpen. Vor über 20 Jahren eröffneten die Gemeinden St. Niklaus, Grächen, Randa, Täsch und Zermatt den Europaweg. Allerdings musste die damalige Hängebrücke aufgrund von instabilem Gelände gesperrt werden. Für beinahe sieben Jahre bestand eine Umleitung über Randa, die einen Auf- und Abstieg von je 700 Höhenmetern bedeutete. Viele Touren wurden an dieser Stelle vorzeitig abgebrochen, was nicht zuletzt negative Folgen für zahlreiche touristische Betriebe hatte.

Mit dem Bau der 494 Meter langen Hängebrücke wurde die einstige Wegverbindung wiederhergestellt und der Weg erhielt seine ursprüngliche Attraktivität zurück.

Vorbildlich zeigt sich die überarbeitete Lageplanung, die unter anderem die Jury dazu bewogen hat, das Projekt für den Prix Rando zu nominieren. Die Brücke wurde verlängert und um 70 Meter höhenversetzt, um erneuten Beschädigungen durch Rutschungen am Grabengufer langfristig entgegenzuwirken.

 

www.europaweg.ch
www.randa.ch/haengebruecke

Bergwanderung

Randa > Randa   8.1 km | 4 h 10

Die Charles Kuonen Hängebrücke wurde nicht als Touristenattraktion gebaut. Sie sollte schlicht eine Lücke im Wanderweg zwischen Grächen und Zermatt schliessen. Seit der Eröffnung des 494 Meter langen Bauwerks im Jahr 2017 strömen die Wanderer aber dennoch ins....

Fussgängerbrücke Appenzell

Kernstück dieser Kandidatur ist die 2016 gebaute Fussgängerbrücke über die Sitter. Die 35 Meter lange Konstruktion aus Holz und Stahl ist vom Zentrum von Appenzell in gut 20 Minuten erreichbar.

Dank der vom Militär geplanten und gebauten Brücke konnte ein schöner einstündiger Rundweg angelegt werden. Die neu geschaffene Verbindung bezieht zudem einen historischen Saumpfad von regionaler Bedeutung mit ein.

Diente der Wanderweg früher gleichzeitig auch als Erschliessungsstrasse für das Gewerbe, führt der Weg heute um das Industriegebiet herum und näher an die Ufer der Sitter und des Kaubachs. Dies macht den Wanderweg nicht nur attraktiver, sondern entlastet ihn erheblich von Hartbelag und sorgt für eine höhere Sicherheit der Fussgänger. Ein neuer hindernisfreier Teilabschnitt erschliesst einem breiten Publikum die Münzmühle als Ausflugsziel.

Die Nomination für den Prix Rando begründet die Jury damit, dass dieses Projekt ein schönes Beispiel zugunsten der Naherholung darstellt. Es sei umsichtig geplant, berücksichtige viele qualitative Aspekte und helfe, Motor- und Fussverkehr zu entflechten.

Wanderung

Appenzell > Appenzell   11.0 km | 2 h 50

Im Frühling sind die Wiesen im Appenzellerland sattgrün und bilden einen schönen Kontrast zu den bunt bemalten Bürger- und Bauernhäusern. In zwei kurzen Rundwanderungen kann man den Hauptort Appenzell und die sanfte Hügellandschaft drum herum auf angenehme Weise....

Kategorie Sonderpreis

Hauptwanderweg Bisistal

Der kantonale Hauptwanderweg verlief einst im ganzen Bisistal durchgängig auf der asphaltierten, viel befahrenen Strasse. Seit der Einführung der kantonalen Verordnung zum Fuss- und Wanderweggesetz im Jahr 2004 ist das zuständige Umweltdepartement des Kantons Schwyz bestrebt, den Hartbelag auf dem Wanderwegnetz zu reduzieren.

So wurden zusammen mit der Gemeinde Muotathal mehrere Teilabschnitte auf insgesamt drei Kilometern von der Strasse aufgehoben und auf ein neues, abwechslungsreiches, zum Teil historisches Trassee, verlegt. Der neue Weg führt durch naturbelassene Landschaft und weitgehend entlang der Muota.

Die Prix Rando Jury hebt neben dem bemerkenswerten Engagement für hartbelagsfreie Wanderwege auch die partizipative Planung und optimale Unterhaltsregelung hervor. Diese bewirkten eine starke Akzeptanz des Vorhabens. Nur durch den Einbezug zahlreicher Akteure, vor allem der Grundeigentümer, konnte eine Wegverlegung in dieser Dimension überhaupt stattfinden.

Wanderung

Ibach > Bisisthal   19.9 km | 5 h 20

Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Ein Beispiel dafür, wie sich dieser Spruch bewahrheiten kann, findet sich im Muotatal. Beim Talausgang hat der Fluss eine enge Schlucht geformt, die früher nur über eine schmale Brücke überwunden werden konnte. Im....

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