Hose ist nicht gleich Hose

Für einen frisch-fröhlichen Start in die neue Wandersaison ist kaum etwas so befreiend wie ein Frühjahrsputz, auch in der Wandergarderobe. In der Ausgabe 2015-1 fokussiert sich WANDERN.CH auf Wanderhosen und gibt Tipps, wie man die richtige Wanderhose findet...

Vera In-Albon

Beim Wandern gibt es kaum ein Kleidungsstück, das eine solche Vielfalt bietet: Shorts, Trekkinghosen, Zip-off-Pants, Dreiviertelhosen... «Es gibt für fast alle Bedürfnisse die passende Hose.» Deswegen hat das WANDERN.CH-Testteam acht ganz unterschiedliche Hosenmodelle im Einsatz geprüft. Fazit: Wanderhosen sind so individuell wie ihre Trägerinnen und Träger.

Heute wird nicht nur auf spezifische Wünsche, sondern auch auf Körperformen und Geschlecht eingegangen. Die Zeiten der One-Size-Fits-All-Mentalität sind also auch in der Wanderbranche endgültig vorbei. So sind auch die Vorlieben für Stoffe unterschiedlich: «Frauen bevorzugen mehrheitlich leichte Hosen mit Stretch, Männer eher kernigere Stoffe», sagt Reto Bieler, Einkäufer bei Transa. Es gibt auch ein «Nord-Süd-Gefälle»: Die Hosen skandinavischer Marken sind generell etwas grosszügiger geschnitten. Zudem gilt für viele Hosen mittlerweile «open end»: die Beinlängen können individuell gekürzt werden.

Warum nicht einfach in Jeans?

Cotton kills.

«Cotton kills» hört man in Outdoorkreisen oft sagen. Warum hält sich dieses Urteil so hartnäckig? Für Outdooraktivitäten wie Wandern ist Baumwolle nicht geeignet, weil sie auf Feuchtigkeit und Nässe wie ein Schwamm reagiert: alle Lufteinschlüsse im Gewebe werdem mit Wasser aufgefüllt und bieten so weder Wärmeübertragung noch Isolation vor der Aussentemperatur. Baumwolle kann das bis zu 27-Fache ihres Trockengewichtes absorbieren. Wenn Wandernde stark schwitzen oder durchnässt werden, wird Baumwollkleidung schnell schwer und braucht lange, bis sie wieder trocknet. Bei kalten Temperaturen riskiert man eine Unterkühlung oder sogar den Tod. Daher die Redewendung.

 

So viele wie möglich probieren

Bunt ist das neue Schwarz. Zumindest beim Wandern.

Zurück zur Auswahl: Um in der Sommersonne cool zu bleiben, sind Zip-off-Hosen beliebt. Ganz leichte Hosen lassen sich auch aufrollen und mit einer Schlaufe befestigen. Dadurch tritt das Problem des verlorenen abgezippten Hosenbeins gar nie auf. Ums Probetragen im Laden kommt man nicht herum: Zwickt die Hose an gewissen Stellen oder macht sie nicht alle Bewegungen mit, probiert man besser eine andere an. Der Stoff sollte sich zwischen den Fingern und an den Beinen gut anfühlen. Zudem muss Bücken oder Hinsetzen bequem möglich sein. Beim Hosenkauf sollte man unbedingt einige Schritte gehen. Nicht zuletzt, um herauszufinden, ob die Hose zu laut ist. Ja, richtig gelesen: Einige moderne Fasern sind schon von Weitem zu hören. Wer sich an einer raschelnden Hose stört, schaut besser weiter. Und schliesslich: Diesen Frühling sind knallige Farben wieder gross im Kommen. Den kompletten Wanderhosen-Praxistest vom WANDERN.CH-Testteam können Sie in der Ausgabe 2015-1 von WANDERN.CH nachlesen.

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