Immer voll im Saft

Was sind das für Tierspuren? Dafür gibt es eine App. Wo bin ich? Das Smartphone weiss es wahrscheinlich. Wann fährt der letzte Zug am Zielbahnhof? Nur kurz auf dem Natel checken...

Vera In-Albon

Das Smartphone ist ein nützlicher Wanderbegleiter: nicht nur gibt es für fast alles eine App, sondern draussen wird auch fotografiert, gefilmt und gepostet was das Zeug hält. Zumindest so lange die Batterie lebt. Wenn diese leer ist, dann wird aus dem Smartphone schnell ein unnützes Not-So-Smart-Gewicht, das man mit sich herumtragen muss. Hier einige Tipps, um das Telefon draussen möglichst lange funktionsfähig zu halten.
Die hungrigsten Energiefresser sind die Ortungsdienste, wie GPS und WiFi, welche ständig im Hintergrund laufen. Um Batterien zu sparen, sollte man diese wirklich nur bei Gebrauch eingeschaltet lassen. Im Einstellungsmenü lassen sie sich aus- und bei Bedarf wieder einschalten. Zweite Frage: Das tolle Retina Display ist zwar wirklich wunderschön, aber braucht man ein solch helles Licht? Je dunkler der Bildschirm, desto länger die Batterielaufzeit. Etwas, das von offizieller Seite her nicht bestätigt wurde, aber im Verdacht steht, Batterien schneller auslaufen zu lassen, sind die Hintergrundapps. Sie sind zwar so konzipiert, dass sie keine Energie verbrauchen sollten, aber man kann sie ja trotzdem ausschalten – sicher ist sicher.

Plan B

Ohne Batterien: keine Selfies.

Für die, welche das Telefon nicht ganz ausschalten möchten, gibt es natürlich noch einige Gadgets – von nützlich bis skurril – mit denen man leere Smartphone-Batterien wieder aufladen kann. Wir stellen Ihnen einige vor, welche mit Kraft der Sonne, von Feuer oder sogar Früchten funktionieren.

Draussen geladen

Eton-Handkurbel www.etoncorp.com/en/productdisplay/boostturbine-2000

Externe Batterien, mit denen man das Telefon mittels USB-Kabel verbindet (für Wanderpaare: diese gibt es auch in der Duo-Edition mit zwei USB-Ports), sind immer sehr beliebt. Für Wandernde, welche beim Gehen auch ihre Arme trainieren wollen gibt es von Eton externe Batterien, die mit einer Handkurbel angeworfen werden. Damit bei schönem Wetter auch schöne Fotos gemacht werden können, legt man sich am besten Solarpanels mit USB-Ausgängen zu. Wer aber über mehrere Tage bei schlechtem Wetter unterwegs ist, sollte vielleicht eher nicht auf die Sonnenkraft zählen, sondern die Batterien durch Feuerkraft wieder aufladen: Draussen kocht man am besten mit einem BioLite Camp Stove, der Hitze in Energie konvertiert. Das Smartphone isst mit: nach nur 20 Minuten kochen kann man bereits 60 Minuten telefonieren. Ein zweites Gerät mitzuschleppen kann mühsam werden. Das Juice Pack aus dem Hause mophie sieht aus wie eine Schutzhülle und wird zum Laden einfach wie ein normales Hard Case übers iPhone gestülpt. Für Vitaminfanatiker gibt es natürlich auch noch die (nicht ganz ernst gemeinte) Möglichkeit, das Smartphone mit einer Wassermelone oder Banane aufzuladen. Wie das geht, sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=LkX0eR0_5dg

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